Alex Dahl

Der Junge

Blick ins Buch

Cecilia Wilborg führt ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Sie wohnt mit ihrem erfolgreichen Mann und den gemeinsamen Töchtern in einer friedlichen und wohlhabenden Kleinstadt in Norwegen. Doch eines Tages wird sie gebeten, sich um einen kleinen Jungen zu kümmern, der plötzlich in der örtlichen Schwimmhalle aufgetaucht ist. Keiner weiß, wo Tobias herkommt oder wer er ist. Dann wird eine tote Frau gefunden, die man für seine Mutter hält. Aber Tobias kommt auch Cecilia merkwürdig vertraut vor. Hat sie ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt? Und wie weit ist sie bereit zu gehen, um es zu schützen?

Taschenbuch
eBook
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Alex Dahl

Alex Dahl

Alex Dahl ist halb Norwegerin, halb Amerikanerin und lebt in Norwegen und London. Sie ist eine entfernte Verwandte von Roald Dahl, spricht fließend Deutsch und Französisch und hat einen Master in Kreativem Schreiben.

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  • Eine Geschichte die den Leser nicht so schnell loslässt

    Von: brigitta Datum: 02. Februar 2019

    Kurze Zusammenfassung: Cecilia Wilborg hält sich einigermaßen aufrecht. Ihr schönes Leben, das tolle Haus, die wunderbaren Kinder sind wirklich schön, toll und wunderbar, aber für Cecilia ist das alles eine Fassade die sie mit aller Kraft aufrecht erhalten will. Im Moment ist sie wieder an der Grenze ihrer Kräfte angelangt und schafft die Tage oft nur mit Hilfe von reichlich Alkohol und einer Vielzahl an Tabletten. Am Ende eines anstrengenden Tages bekommt sie auf einmal ein Kind in Obhut, dass in der örtlichen Schwimmhalle vergessen wurde. Für Cecilia ist dies entsetzlich, aber ihr Mann Johan ist sehr begeistert und möchte den Jungen sofort in Pflege nehmen. Der fremde Junge, Tobias, wird von niemanden vermisst und über seine Eltern kann der Junge keine Auskunft geben. Kurz darauf wird eine junge, drogensüchtige Frau tot im Hafenbecken gefunden. Die Tote, Anni, wurde vorher mit dem Jungen gesehen und schnell glauben alle, sie wäre Tobias Mutter, doch der DNA Abgleich zeigt, dass die Tote nicht mit Tobias verwandt ist. Cecilia kannte Anni und langsam wird ihr klar, wer Tobias sein könnte, woher er kommt und auf einen Schlag ist Cecilias wundervolle Welt in Gefahr .... Fazit: Ein spannendes Buch, bei dem recht schnell klar ist, in welche Richtung es sich entwickeln wird, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Die Geschichte wird überwiegend aus Cecilias und Annis Sicht erzählt, ab und zu wird auch Tobias Blickwinkel geschildert. Anni und Cecilia sind zwei vollkommen unterschiedliche Frauen mit absolut unterschiedlichen Leben, doch beide haben eine abgrundtiefe Traurigkeit gemeinsam. Sie sind beide innerlich so traurig, einsam und gescheitert, sodass es zum Teil sehr berührend ist in ihre Geschichten einzutauchen. Anfangs fand ich Cecilia äußerst abstoßend, doch als ich ein Gefühl für ihre Einsamkeit und Traurigkeit bekam, änderte sich meine Ablehnung in Mitgefühl. Beide Frauen haben in gewissen Sinne ihr Leben vergeudet und stehen nun vor der Ernte ihrer Taten. Anni bezahlt diese Ernte mit ihrem Leben und auch von Cecilia wird ein hoher Preis gefordert. Alex Dahl schildert die Hauptfiguren mit viel Einfühlungsvermögen und hat um die Leben der Drei, Anni, Cecilia und Tobias eine dichte und packende Geschichte gewoben, die mich noch einige Zeit nicht loslassen wird.

  • Wie perfekt kann man ohne Lügen sein ?

    Von: Christof Renken Datum: 29. Januar 2019

    In "Der Junge" von Alex Dahl ist das plötzliche Auftauchen eines kleinen Jungen für Cecilia Wilborgs eine sich andeutende Katastrophe. Wird der Junge ihr perfektes Leben so sehr in Gefahr bringen und was wird Cecilia dagegen tun können ? Zum Inhalt: Cecilia Wilborg lebt mit Ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einer kleinen und idyllischen Kleinstadt in Norwegen. Sie führt ein erfolgreiches Leben, das sie selbst als perfekt bezeichnen würde. Ordentliches Haus, vorzeigbare Autos, gesellschaftlich anerkannt und natürlich wohlhabend. Nach einem Besuch im Schwimmbad wird sie gebeten, einen kleinen Jungen nach Hause zu bringen. Er wurde nicht von seiner Mutter abgeholt. In seinem zu Hause angekommen, findet Cecilia ein leeres Haus und nimmt den Jungen zunächst für eine Nacht mit zu sich nach Hause. Anscheinend wird er nicht vermisst und niemand scheint ihn zu kennen. Wenige Tage später wird eine Frau tot aufgefunden, die die Mutter des Jungen sein könnte. Irgendetwas an diesem Jungen kommt Cecilia vertraut vor. In ihrem Leben gibt es ein gut gehütetes Geheimnis, das niemand erfahren darf. Das so perfekt geglaubte Leben gerät immer mehr aus den Fugen und sie setzt alles daran, ihre Idylle und ihre heile Welt durch ein großes, aber zerbrechliches Lügengerüst zu beschützen. Mein Eindruck: Alex Dahl bringt Cecilias perfektes Leben und ihr Streben nach dem idealen Familienbild mächtig ins Wanken. Immer wieder legt Cecilia sich und ihrem Umfeld neue Erklärungen vor, um von ihrem so gar nicht perfekten Teil in ihrem Leben abzulenken. Um die Wahrheit weiter zu verbergen, baut sie ein Kartenhaus aus Lügen auf. Sehr schnell kristallisiert sich heraus, dass hinter der sorgfältig aufgebauten Fassade ein ganz anderes Leben und Denken die Hauptrolle spielt. Alex Dahl spielt sehr geschickt mit Cecilias innerem Antrieb, ihrem eigenen Denken und dem erfolgreichen Verdrängen. Cecilia wirkt insgesamt sehr unaufgeräumt und ist eine sehr spannende, weil sehr undurchsichtige Persönlichkeit. Die Spannung lebt von immer neuen Wendungen im großen und im kleinen. Als Leser lernt man schnell, dass man Cecilia nicht über den Weg trauen kann. Immer wieder schälen sich plötzlich neue Wahrheiten ans Tageslicht. Neben Cecilia, werden auch die Lebensgeschichten des kleinen Jungen und der toten Frau beschrieben. Diese drei sehr wichtigen Charaktere werden jeweils aus ihrer Ich-Perspektive beschrieben. Daher wirken sie und ihre Schicksale sehr intensiv auf den Leser. Verschiedene Sichtweisen auf gewisse Situationen verdeutlichen, welche Probleme vor allem Cecilia mit der Situation hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm und vor allem sehr glaubwürdig auf die jeweilige Perspektiven abgestimmt. Ob man nun als Normalmensch alle Entscheidungen und Sichtweisen der Charaktere teilen kann, ist ja nicht die Frage. Dennoch wirkt die Geschichte über alles betrachtet authentisch und glaubwürdig. Fazit: "Der Junge" ist ein eindringlicher und sehr gut gelungener Psychothriller. Die Charaktere stehen mit ihren Problemen und Schicksalen im Mittelpunkt und das sich immer schneller drehende Lügenkarussel macht die Geschichte besonders spannend.

  • Der geheimnisvolle Junge

    Von: Mona537 Datum: 27. Januar 2019

    Psychothriller, in denen es um Kinder geht, ziehen mich seit jeher magisch an. Natürlich musste ich dann auch dieses Buch bei mir einziehen lassen, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte. In „Der Junge“ können wir den spannenden Roman der Autorin Alex Dahl lesen, die in London und Norwegen lebt. Es handelt sich hierbei um ihr Debüt, welches ihr auch gut gelungen ist. Das Buch ist in drei Teilen unterteilt, die nicht näher erläutert werden. Im ersten Abschnitt folgen wir Cecilia, die versucht, ihren Alltag zu meistern. Sie ist Mutter zweier Töchter, arbeitet freiberuflich als Innenraumausstatterin „weil sie es möchte, nicht weil sie es muss“ und ist mit ihrer Jugendliebe Johan verheiratet, der sehr oft auf Geschäftsreisen im Ausland ist. Seit kurzem hat sie kein Au-Pair-Mädchen mehr und alles bleibt an ihr hängen. Sie ist erschöpft und überfordert, wie es vielen arbeitenden Müttern geht. Leider sind ihre Ansichten der Knackpunkt, warum man nicht mit ihr warm wird. Sie ist arrogant und meint, sie wäre allen überlegen. Aus diesem Grund mochte ich sie bis zur letzten Seite nicht. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass diese Frau Probleme mit sich selbst und ihrem Leben hat, was sich anhand ihres Tabletten- und Alkoholkonsums widerspiegelt. Ihr ganzes Leben ist eine Fassade und diese beginnt ab dem Zeitpunkt zu bröckeln, als Tobias einen Schritt in ihr Haus macht. Als Cecilia eine ihrer Töchter aus dem Schwimmunterricht abholt, wird sie von der Kassiererin darum gebeten, den kleinen Tobias mitzunehmen, weil er in ihrer Ecke wohnt und die Mutter ihn nicht abgeholt hat. Tobias kommt ihr seltsam vertraut vor, sie schiebt den Gedanken jedoch sofort von sich. Widerwillig nimmt sie Tobias mit und nachdem sie aber das völlig verlassene und leerstehende Haus entdeckt, in dem Tobias laut Angaben der Kassiererin zufolge auch wohnt, nimmt sie ihn kurzerhand mit nach Hause. Er möchte nicht, dass sie die Polizei ruft, denn seine Mutter käme am nächsten Tag sicher nach Hause zurück. Aus diesem Grund schläft er dann auch bei Cecilia im Gästezimmer und sie bringt ihn am nächsten Morgen zur Schule. Dumm nur, dass er gar nicht Schüler dort ist und Cecilia sich nun mit vielen Fragen diverser Behörden herumschlagen muss… Und dann wird auch noch Annika tot aufgefunden, die vermeintliche Mutter des Jungen… Cecilia ist wie gesagt keine nette Frau. Egal was sie wem erzählt hat, nie war ich mir sicher, ob sie die Wahrheit sagt. Zum einen auf Grund ihres starken Alkohol- und Tablettenkonsums, zum anderen aber auch, weil sie selbst oft sagt, dass dieses und jenes gelogen war. So sagt sie etwas und im nächsten Moment gibt sie schon zu, dass es nicht stimmt. Ein absolutes Verwirrspiel, dass die gute Dame hier betrieben hat. Wir folgen aber nicht nur Cecilia, sondern auch Tobias kommt zu Wort. So erfahren wir von dem Kind so allerhand über sein Leben, bevor er bei der Familie untergekommen ist. Das hat mich sehr erschüttert und tief berührt. Ich kann verstehen, warum er niemandem vertraut und deshalb lieber stumm bleiben möchte. Einen großen Teil des Erzählens nimmt außerdem Annika ein. In Rückblenden in Form von Tagebucheinträgen erfahren wir ihre Sichtweise. Ihre Lebensgeschichte ist hart und ich hatte oft einen Kloß im Hals. Nichtsdestotrotz war ich auch auf sie wütend, da sie meiner Meinung nach den Großteil der Situation verursacht hat. Diese drei Personen sind irgendwie miteinander verwoben und ich war mir nicht sicher, in welche Richtung das ganze gehen würde. Aber mit der Zeit führen die Enden zusammen, Schritt für Schritt. Am Ende des zweiten Abschnitts gab es dann den ersten und alles entscheidenden Plottwist, den ich aber von Anfang an so hab kommen sehen (mein erster Gedanke zur Inhaltsangabe). Ab dem dritten Abschnitt wurde es dadurch richtig spannend und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich es ausgelesen hatte und wusste, was passiert war. Der Schreibstil ist flüssig und man kann gar nicht so schnell schauen, da hat man die gut 400 Seiten schon durch. Ich war vollkommen im Bann der Erzählung und wollte wissen, was es mit dem Jungen auf sich hat. Das skandinavische Setting und die düstere Stimmung haben zu einer runden, stimmigen Sache beigetragen. Das Ende und auch den Epilog fand ich sehr passend und würdig. Ich dachte schon, ein Punkt wäre vergessen worden. Nein, falsch gedacht: die Autorin hat sich dafür noch etwas einfallen lassen. Super gelöst! Für mich war dieses Buch eine ziemliche Lesefreude. Da ich es aber in den ersten zwei Abschnitten nicht so spannend wie erwartet fand, gibt es einen Stern Abzug. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gute Psychothriller mit einem düsteren Setting liebt! Ich bedanke mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezi-Exemplar und wünsche allen viel Spaß beim Entdecken dieses großartigen Debüts!

  • Packendes und spannendes Psychodrama

    Von: Anjas Buchstunden Datum: 27. Januar 2019

    Genau die Art Klappentext, die mich wahnsinnig neugierig macht und ich um das Buch einfach nicht mehr drumrum komme. Etwas geheimnisvoll und ich war gespannt, ob es sich im Buch bestätigt. Für mich war diese Geschichte vor allem eins: dunkel, aufregend und dramatisch. Cecilia führt das perfekte Leben. Sie muss sich um Geld keine Sorgen machen, ist glücklich verheiratet und hat zwei tolle kleine Töchter. Doch seit "Der Junge" in ihr Leben trifft, scheint diese äußere Fassade zu bröckeln. Zum durchatmen bleibt in diesem Buch nicht viel Zeit, denn der Psychthriller beginnt gleich ziemlich rasant und Cecilia war für mich von Anfang an ziemlich undurchsichtig und innerlich hektisch. Die Protagonisten in diesem Buch sind überschaubar, im Prinzip liest man nur von Cecilia und ihrer Familie und dann hin und wieder noch Tagebucheinträge von Annika. Zwei lose Fäden, beide mit ganz vielen Überraschungen im Hintergrund, wo ich absolut gespannt war, wie diese sich denn zusammenfügen werden. Ich war so oft entsetzt und viele Dinge haben mich traurig gemacht und ziemlich mitgenommen. Aufhören zu lesen konnte ich fast nicht, das Buch ist super geschrieben und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit dem kleinen Tobias weitergeht. Grad am Ende lagen Freude und Leid so nah zusammen und ich wusste manchmal nicht, ob ich mich freuen oder eher weinen soll. Ein paar kleine Schockmomente gab es auch noch und für mich war das Buch ein geniales Psychodrama, das ich jedem empfehlen kann!

  • Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

    Von: Miss Norge Datum: 20. Januar 2019

    ✿ Meine Meinung ✿ Mit "Der Junge" hat Alex Dahl einen, für mich, grandiosen Psycho-Thriller erschaffen. Als Skandinavien-Fan, und da vor allem von Norwegen, hat mich dieses Buch vom ersten Satz an gefesselt. Ich muss gestehen, das hier von der ersten bis zur letzten Seite, wirklich durchgehend, eine bedrückende und düstere Stimmung über den Plot gelegt worden. Das muss man mögen, ansonsten kann ich mir vorstellen, das man keine richtige Freude an diesem Buch haben wird. Ich liebe das und deswegen hat es mir außerordentlich gut gefallen. Das Grundgerüst dieser Geschichte hat die Autorin so angelegt, das man spürt, hinter allem muss noch viel mehr stecken, als man annimmt. Passend zum Drumherum hat es mich nicht gestört, das ich keine positive Verbindung zu einem Charakter herstellen konnte, aber das war wahrscheinlich auch die Absicht. Ich war ergriffen von den Erzählungen des kleinen Jungen Tobias, der eigentlich von Beginn seines Lebens an, außer vom Großvater, von niemanden richtig gewollt wurde, der kaum Liebe und wenig Halt erleben durfte. Sehr deutlich wurde mir nahe gebracht, was das mit der Seele eines Achtjährigen macht. Cecilia Wiborg, die im Schwimmbad Tobias auf´s Auge gedrückt bekommt, ist eine Schicki-Micki-Tante wie sie im Buche steht. Sie hat mich als Person manchmal zum Wahnsinn getrieben. Vor allem ihre Art andere Menschen zu sehen, die nicht so sind, wie sie. Die nicht schon mittags Champagner schlürfen, ein dickes Auto fahren und mehrmals die Woche in exklusiven Modeboutiquen shoppen. Das Tobias gerade ihr Leben aus den Angeln hebt und zwar so extrem, war von Beginn an nicht abzusehen. Zwar spürt man, das es eine Verbindung zwischen Cecilia und Tobias geben muss, aber in diesem Ausmaß hätte ich es nicht erahnen können. Die vielen Unwahrheiten lassen irgendwann das ganze Lügengerüst von Cecilia einbrechen und dann steht sie da und weiß nicht mehr wie es weitergehen soll, denn ... Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. ✿ Fazit ✿ Man muss die düstere und schwere Atmosphäre aus Skandinavien mögen, um Zugang zur Geschichte und den Charakteren zu finden. Ich bin restlos begeistert und hoffe, das Alex Dahl noch weitere Bücher herausbringen wird.

  • Überraschende Wendungen

    Von: TestenmitMoni Datum: 17. Januar 2019

    Der Klappentext hört sich schon richtig Spannend an und macht auch richtig Lust zu lesen den man wird wirklich neugierig was nun mit dem Jungen (Tobias) ist. Das Buch liest sich sehr gut und auch flüssig. Geschrieben ist das Buch aus den Augen von Cecilia es ist als ob man sich mit ihr unterhält und einfach nur gespannt zuhört. Ich muss sagen es hat mich von Anfang an gefesselt,ab dem Zeitpunkt wo der arme kleine Tobias nicht aus dem Schwimmbad abgeholt wurde. Wen man selber Kinder hat ist sowas echt fesselnd und will natürlich wissen was mit dem Jungen passiert. Auch finde ich es toll das Cecilia so offen denkt,auch wen man für sich denken mag wie kann man in so einer Situation nur an sowas denken aber ich finde es Klasse den wie oft denken wir in diversen Situationen dann doch so. Ein Beispiel aus dem Buch noch recht am Anfang als sie den kleinen Tobias nach Hause bringen will,da denkt sie das sie sich den Abend so nicht vorgestellt hat sie wollte lieber schon zu Hause sein vor dem Kamin mit einem Glas Wein. Die Situation macht Cecilia für mich echt total identisch. Das Buch hat mich auch total gefesselt weil mir eben der kleine Tobias echt leid getan hat und das zieht sich wie ein Rotes Band auch durch das Buch,das ich nun eben wissen möchte was passiert mit Tobias,wird es ihm gut gehen. Seit auch ihr nun neugierig geworden wie es mit Tobias weitergeht dann müsst ihr das Buch lesen,es lohnt sich wirklich es ist alles enthalten was ein Buch haben muss. Und ich muss sagen die Genre Psychothriller trifft wirklich zu. Den im laufe des Lesens wird die Geschichte ganz anders als erwartet und Cecilia nimmt eine ganz andere Rolle für Tobias ein als gedacht und es tun sich noch etlich abgründe auf. Und das so Perfekte Leben von Cecilia ist dann doch nicht so Perfekt Für mich ein wirklich fesselndes Buch mit einer unerwartender Wendung die erstmal nicht vorhersehbar war für mich.